Kirche zu Hause

Gedanken zum Wochenpsalm TRINITATIS

Kirche zu HauseSa, 06.06.2020

Psalm 113, ein Psalm der Gott in den höchsten Tönen lobt, steht über dem Sonntag Trinitatis. Das Trinitatisfest feiert den dreieinigen Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist der Name Gottes, auf den wir bis heute taufen, so wie Jesus es aufgetragen hat (Mt 28). Der Tag der heiligen Dreieinigkeit ist einer der jüngsten christlichen Festtage und wurde erst 1570 in den kirchlichen Festkalender aufgenommen.

 

1 Halleluja! Lobet, ihr Knechte des Herrn, lobet den Namen des Herrn!

2 Gelobt sei der Name des Herrn von nun an bis in Ewigkeit!

3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang

sei gelobet der Name des Herrn!

4 Der Herr ist hoch über alle Völker;

seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist.

5 Wer ist wie der Herr, unser Gott, der oben thront in der Höhe,

6 der niederschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde;

7 der den Geringen aufrichtet aus dem Staube

und erhöht den Armen aus dem Schmutz,

8 dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes;

9 der die Unfruchtbare im Hause wohnen lässt,

dass sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja!

 

Als besonderen Festtag nehmen wir Trinitatis wohl gar nicht wahr. Die Dreieinigkeit Gottes scheint eher ein theologisches Konstrukt zu sein, als ein Thema, das die Gläubigen besonders beschäftigt. Dabei beschreibt die Dreieinigkeit auf berührende Weise, wie Gott sich uns Menschen zu erkennen gibt. Und das können wir auch im Wochenpsalm entdecken. Gott ist nicht der ferne Gott, der als Schöpfer von Himmel und Erde über allem erhaben ist. Er ist als Mensch in die Tiefe gekommen und hat sich seinen Menschenkindern an die Seite gestellt. Und als Gott in der menschlichen Gestalt seines Sohnes Jesus die Erde wieder verlassen hat, hat uns nicht allein gelassen. Er hat uns Anteil an seinem Geist gegeben. Sein göttlicher Geist ist es, der uns immer wieder Kraft schenkt, der uns als Tröster ermutigt, auch in Krisenzeiten auf ihn zu vertrauen.

 

Christiane Geerken-Thomas, Kreispfarrerin


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Foto: unsplash/Aaron Burden/Kari Shea
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