Ambulanter Hospizdienst

Leben bis zuletzt

Wie in vielen Städten Deutschlands so ist auch in Oldenburg und in Falkenburg bei Hude ein stationäres Hospiz zur Aufnahme sterbender Menschen entstanden.

Ergänzend dazu sind vielerorts ambulante Hospizdienste gegründet worden. Diese wollen dazu beitragen, dass sterbende Menschen zu Hause, in vertrauter Umgebung, ein »Leben bis zuletzt“ führen können.

Die ambulanten Hospizdienste helfen deshalb den Angehörigen bei ihrem kräftezehrenden Dienst und leisten Beistand, oft über den Tod des Menschen hinaus. Sie unterstützen damit die Arbeit der pflegerischen und sozialen Dienste, der Selbsthilfegruppen, Hausärzte und Seelsorger.

Grundgedanken

Die Hospizbewegung fühlt sich vor allem zwei Grundsätzen verpflichtet:

Die Zeit des Sterbens wird als zum Leben gehörende Zeit gesehen. Daraus ergibt sich ein bewusster Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer.

Der Sterbende sollte möglichst schmerzarm bis schmerzfrei die letzte Lebensphase verbringen können, damit diese zu
einer intensiv gelebten Zeit, auch im Zusammensein mit Angehörigen und nahestehenden Menschen, werden kann.

Darüber hinaus will die Hospizbewegung zu einer Entwicklung beitragen, die einen ehrlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ermöglicht.
 

Wir sind

eine Gruppe christlich orientierter Menschen,

  • die durch Erfahrung an sich selbst und in ihren Familien für Themen wie „Leiden, Sterben und Tod“ sensibilisiert wurden,
  • die durch Seminare auf die Begleitung kranker Menschen und deren Angehöriger vorbereitet worden sind,
  • die fortlaufend selbst in einer Gruppe begleitet werden,
  • die in ihrem ehrenamtlichen Einsatz
  • der Schweigepflicht unterliegen.
     

Wir wollen

  • uns Zeit nehmen für die Kranken, besonders in der letzten Phase ihres Lebens, bei ihnen sein, um miteinander zu sprechen oder auch zu schweigen,
  • ihre Bedürfnisse und Wünsche erfüllen helfen,
  • ihre Hoffnungen und Ängste mittragen,
  • in ihrem Umfeld die Angehörigen, Freunde und Pflegenden wenigstens zeitweise entlasten,
  • ihren Angehörigen und Freunden beim Abschiednehmen und in ihrer Trauer Begleitung anbieten,
  • dabei keine Unterschiede machen in Blick auf Religionszugehörigkeit, Nationalität, Weltanschauung oder Art der Erkrankung,
  • darauf achten, dass den Betroffenen keine Kosten entstehen.

Der neue Wegweiser informiert über die verschiedenen Versorgungsformen und mehr al 3.000 Anlaufstellen der Hospiz und palliativversorgung bundesweit.

 

www. wegweiser-hospiz-palliativversorgung.de

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf / So finden Sie uns:

Büro Brake

Frau Schelling-Carstens und
Frau Eden
Bürgermeister-Müller-Straße 9
26919 Brake
Tel.: 04401-69 59 02
Fax: 04401-69 58 67

Mail: diakonisches-werk@No Spamt-online.de

Service

  • Startseite
  • RSS
  • Zum Seitenanfang
  • Seite drucken

© 2019 Ev.-luth. Kirchenkreis Wesermarsch | Schulstraße 4 | 27809 Lemwerder | fon 0421-678974 | email jodanide@gmail.com