Was ist eine Trauung?

Die Kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung. Nach christlichem Eheverständnis bedeutet Ihr „Ja, mit Gottes Hilfe" ein Ja zu einem Lebensweg in Liebe, Treue, Vergebungsbereitschaft und Zusammenhalt in guten wie in schweren Zeiten. Dieses Ja wird unter den Segen Gottes gestellt, den Sie unter Handauflegung empfangen.
Dazu hören Sie Gottes Wort, Ihr Trauspruch wird in der Predigt auf Sie bezogen, die Hochzeitsgemeinde singt und betet mit Ihnen und für Sie.

Wer traut Sie?

Grundsätzlich ist der Pastor oder die Pastorin Ihres Wohnortes und Gemeindebezirks für Sie zuständig.
Hier können Sie mit der/dem Pastor/in oder dem Gemeindebüro einen Termin für Ihre kirchliche Trauung vereinbaren und erste Fragen stellen.
Möglich ist auch, dass Sie sich in der Kirchengemeinde trauen lassen, aus der Sie oder Ihr Partner oder Ihre Partnerin stammt oder in die Sie ziehen werden,
Bitte informieren Sie in diesem Fall Ihre Gemeinde darüber und lassen Sie sich, wenn Sie nicht der oder die Zuständige traut, ein „Dimissoriale" (Ermächtigung) für die Trauung außerhalb ausstellen.
Der Termin für das Traugespräch ist normalerweise ein bis vier Wochen vor der Hochzeit. Dabei besprechen Sie zum einen Ihren Traugottesdienst in allen Einzelheiten und Sie können Ihre Gestaltungsvorschläge einbringen. Zum anderen stehen Sie als Paar mit Ihrem bisherigen gemeinsamen Weg und mit Ihren Wünschen und Plänen für die Zukunft im Mittelpunkt.

Wo soll die Trauung stattfinden?

Grundsätzlich steht Ihnen die Kirche Ihrer Kirchengemeinde zur Verfügung. Viele Pastorinnen und Pastoren sind aber auch bereit, in elne von lhnen ausgesuchte Kirche oder Kapelle zu kommen.
Besprechen Sie Ihre Wünsche vorab mit Ihrem Partner.
 

Wann können Trauungen stattfinden?

Grundsätzlich an jedem Wochentag von montags bis sonnabends. In manchen Gemeinden finden allerdings sonnabends keine Trauungen statt. Bitte erkundigen Sie sich früh genug danach.
Wichtig ist eine frühzeitige Anmeldung, damit Ihr Wunschtermin berücksichtigt werden kann.
 

Was kostet eine kirchliche Trauung?

Dieser Dienst der Kirche ist für Sie als Brautpaar kostenfrei und wird durch Ihre Kirchensteuern finanziert.
Darin eingeschlossen ist auch der Organistendienst im üblichen Rahmen. Wie in jedem Gottesdienst wird auch im Traugottesdienst eine Kollekte erbeten.
 

Wer schmückt die Kirche?

Das ist von Kirche zu Kirche unterschiedlich: In den meisten Kirchen dient der übliche Altarschmuck gleichzeitig als Blumenschmuck für Trauungen.
In manchen Kirchen ist es Tradition, dass die Ausschmückung von den Brautpaaren organisiert wird.
Auf jeden Fall ist es möglich, die Ausschmückung nach eigenen Wünschen selbst zu gestalten.
 

Trauung bei unterschiedlichen Konfessionen

Für uns als evangelische Kirche macht es vom Ablauf der Trauung her keinen Unterschied, ob ein Partner evangelisch und der oder die andere katholischer Konfession ist. Manche Paare unterschiedlicher Konfession wünschen sich die Beteiligung beider Kirchen an ihrer Trauung. Eine solche gemeinsame Feier ist sowohl in einer evangelischen als auch in einer katholischen Kirche möglich. Im ersten Fall muss der katholische Partner bei seiner Pfarrgemeinde „Dispens", d. h. Befreiung von der katholischen Form der Trauung, beantragen. Darüber ist in der Regel ein Gespräch mit dem katholischen Priester zu führen, der die Trauung dann mitgestalten würde.
Trauungen konfessionsverschiedener Paare werden in der Regel nach der Ordnung der Kirche gehalten, in der die Trauung stattfindet. 
Berücksichtigen Sie bitte, dass bei der „ökumenischen Trauung" zwei Gemeinden für Sie zuständig sind und in der Regel beide Geistliche zu einem Traugespräch aufgesucht werden. Um Terminprobleme zu vermeiden, wenden Sie sich bitte möglichst früh - spätestens drei Monate vorher - an die zuständigen Pfarrämter.
 

Ein Partner gehört keiner Kirche an

Nach der Ordnung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ist auch eine Trauung zwischen einem Gemeindemitglied und einem Partner möglich, der keiner Kirche (mehr) angehört.
 

Was ist mit Trauzeugen?

Sie haben die freie Wahl. Anzahl, Alter und Geschlecht der Trauzeugen bestimmen allein Sie.
Übrigens ist es nicht unbedingt nötig, dass Sie Trauzeugen haben.

Fotografieren im Gottesdienst

Natürlich gehören Fotos und auch Videofilme mit zu einem solchen Tag. 
Der Gottesdienst sollte jedoch durch Filmen und Fotografieren nicht gestört werden.
Bedenken Sie bitte, dass Sie und Ihre Gäste dadurch auch abgelenkt werden. 
Gute Motive bieten sich beim gemeinsamen Einzug in die Kirche und beim Auszug.
Nach dem Gottesdienst kann selbstverständlich auch in der Kirche fotografiert werden.
Besprechen Sie mit Ihrem Pastor oder Ihrer Pastorin vorher, was möglich ist.

aus der Broschüre "Ja, mit Gottes Segen" der oldenburgischen Kirche

weitere Anregungen unter  www.trauspruch.de

Kalenderblatt

So, 15. Sep. 2019
Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke!
Psalm 18,2
http://www.kirche-oldenburg.de

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