KOMPASS - Nachrichten aus der Kirchengemeinde

"Kompass" heißt der Gemeindebrief unserer Kirchengemeinde Brake an der Weser.

Nachrichten, Gottesdienste, Termine und andere wichtige Information finden Sie darin. Er erscheint vier Mal im Jahr, in der Regel jeweils Ende Februar, Mai, August und November in einer Auflage von 8200 Exemplaren. Der Kompass wird an alle Haushalte in ganz Brake, sowie in Sandfeld und Oberhammelwarden durch Ehrenamtliche verteilt. Sollten Sie den Kompass nicht erhalten haben, liegt natürlich ein Exemplar für Sie in Ihrem Kirchenbüro, Ihrem Gemeindehaus oder Ihrer Kirche bereit.


Auch im Internet ist der "Kompass" einzusehen. Aus Datenschutzgründen allerdings in gekürzter Fassung:Gemeindebrief Kompass


Unser "Kompass" finanziert sich aus Anzeigen. Wenn Sie Interesse haben und für Ihre Firma werben wollen, dann sprechen Sie uns an: Telefon 81004.


Obwohl es die Kirchengemeinde Brake an der Weser erst seit Januar 2009 gibt, hat der "Kompass" schon eine längere Geschichte. Erstmals erschien er 2001 und wurde gemeinsam herausgegeben von den Kirchengemeinden Golzwarden, Brake-Nord und Stadtkirche Brake. Mit der sechsten Nummer kam auch Hammelwarden dazu.


Das Konzept war und ist überzeugend:

  • Die evangelischen Gemeinden in Brake kooperieren und sehen über den eigenen Kirchturm hinaus 
  • Der Umfang der ursprünglich kleinen Gemeindebriefe wurde gesteigert: es entstand ein 44-seitiges evangelisches Magazin.
  • Durch gefälliges Lay-out und professionellen Druck geben wir einen Gemeindebrief heraus, der "ankommt".
  • Angebote der vier Gemeinden werden stadtweit wahrgenommen.
  • Und nicht zuletzt: der Kompass hat einen großen Anteil daran, dass vier Kirchengemeinden zu einer zusammengewachsen sind. 

 

An dieser Stelle sei allen Inserenten gedankt, die mit ihrer Anzeige den Kompass in dieser Form ermöglichen.

Kompass 78, Juni - August 2020

Zum Eingang: "winzig klein"

 

Liebe Leserin und lieber Leser,
Was sind das für Zeiten? Das hätte ich mir Anfang des Jahres noch nicht träumen
lassen. Wir wurden geradezu überrollt von einem winzig kleinen Etwas, einem winzig kleinen, das doch die ganze Menschheit bedroht und in Atem hält. Nichts, oder doch zumindest vieles, ist nicht mehr so, wie es einst war.


Da ist die Angst vor dem Virus, ob ich oder meine Lieben auch daran erkranken oder gar sterben könnten. Da sind die einschneidenden Maßnahmen der Regierungen, die uns noch nicht einmal ein normales Osterfest ermöglichten. Wir durften uns nicht im Familien- oder Freundeskreis versammeln, geschweige denn mit den Nachbarn feiern oder ein Osterfeuer entzünden. Und auch die Kirchen mussten für Gottesdienste geschlossen bleiben.


Da entstand zwar so manch kreativ Neues, aber es war nie ein Ersatz für die normale leibliche Begegnung von Mensch zu Mensch. Und dazu noch die vielen wirtschaftlichen und sozialen Katastrophen, die durch die Schließung von Kindergärten, Schulen, Firmen und Geschäften entstanden sind.


Ja, dieses kleine Etwas hat unsere Welt, hat uns Menschen sehr einschneidend getroffen. Es hat mir gezeigt, dass ich, der ich gerne plane und gestalte, doch nicht alles in der Hand habe.

 

Auf einmal waren mir die Hände gebunden und ich musste feststellen, dass vieles, was wir Menschen geschaffen hatten, an Systemen und bisher Erreichtem, an Erfolgen, an wirtschaftlichen Sicherungen, zerbrach oder sich als äußerst zerbrechlich zeigte.
Und es stellte sich mir die alte, und doch wieder ganz neue und
aktuelle Frage: „Worauf ist denn nun Verlass?“
Gibt es überhaupt etwas, worauf man sich verlassen kann, etwas, das Bestand hat, wenn alles andere wankt?

In meinem Inneren tauchte immer wieder ein Lied auf in diesen Zeiten, das mich an die Hand nahm, wenn ich ängstlich und verunsichert war: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unseren Wegen, sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen.“ (EG 171, 1).


Und ich merkte, dass ich ruhiger werde, wenn ich dieses Lied im Innern mitspreche, mitsinge.
„Bewahre uns Gott, behüte uns Gott.“
Eine Bitte, eine Hoffnung, die mir Mut macht, dass es jemanden gibt, der mich in allen Krisen und Katastrophen behüten kann. Je öfter, je länger ich diese Liedzeile spreche oder singe, desto ruhiger, desto gewisser werde ich.
Und dann schlage ich das Gesangbuch auf und lese die weiteren Strophen:


2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.


3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen.


4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen.


Ja, Gott ist bei uns auf unseren Wegen, dessen bin ich gewiss. Er wird uns begleiten und bewahren, auf seine Weise.
Ihr Pastor Rüdiger Gryczan

Corona bringt alles durcheinander

Mitte März überschlugen sich die Ereignisse, denn die Ausbreitung des Covid-19 Virus, genannt Corona, in Deutschland verlief sehr schnell. Um diesen Fortschritt zu mindern, wurden durch die Regierung weitreichende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt.
Jeder hat dies zu spüren bekommen. Schulen und Kitas wurden geschlossen. Viele Arbeitnehmer wurden in das „homeoffice“ geschickt. Für andere wurde Kurzarbeit angemel-det. Die meisten Geschäfte, Läden, Restaurants und Bars mussten schließen. Vereins-treffen, aber auch kirchliche Veranstaltungen bis hin zu Gottesdiensten mussten abgesagt werden und wurden bis auf Weiteres untersagt.
Eine Entwicklung, die sicher alle nicht nur überrollt hat, sondern auch im Alltag immer wieder (mal) überfordert. Wie lange wir mit Einschränkungen leben müssen, wissen wir derzeit nicht.


Was heißt das für die Arbeit der Kirchengemeinde?

  • Alle vier Pastoren sind nach wie vor für Sie, Ihre Fragen, Ihre Anliegen oder einfach für ein Gespräch da. Per Telefon und e-mail stehen Ihnen die Seelsorger gerne zur Seite.
  • Das Kirchenbüro musste zwar seine Tür für Publikumsverkehr schließen, arbeitet aber weiter und kann ebenso über Telefon und mail für alle Anfragen zu den üblichen Öffnungszeiten erreicht werden.
  • Alle Veranstaltungen finden, solange gesetzlich verordnet eine Kontaktsperre gilt, nicht statt.
  • Gottesdienste können seit Mitte Mai nur eingeschränkt in Kirchen gefeiert werden. Die Pastoren werden bis auf Weiteres aber auch das „Wort für die Woche“ herausgeben, das an den Gemeindehäusern / Kirchen mitgenommen werden kann. Außerdem gibt es Vorlagen für Gottesdienste / Andachten für Zuhause.
  • Hart trafen die Beschränkungen Trauerandachten. Gerade die Begrenzung auf maximal zehn Teilnehmende machten es zuweilen unmöglich, dass alle Verwandten, Freunde und Nachbarn zum Abschied zusammen kamen.
  • Wer möchte, dem ist es natürlich möglich, dass eine Trauerandacht, an der alle teilnehmen können, nachgeholt wird. Da zur Zeit immer noch unklar ist, wie lange die Beschränkungen andauern, wäre denkbar, dies zum ersten Jahrestag zum Tode des Verstorbenen zu begehen.
  • Aufgrund der Bestimmungen, dass Trauerandachten nur unter freiem Himmel stattfinden dürfen, erfolgt mittlerweile für die Beisetzungen eine zeitweise Schließung des Friedhofs Dungenstraße. Die Angehörigen sollen in der ohnehin schon schwierigen Situation vor Störungen geschützt werden, die durch Fahrradfahrer oder gar neugierige Gaffer anfangs entstanden waren. Wir bedauern, dass solche Maßnahmen notwendig wurden.
  • Besonders schmerzhaft war die Absage der Konfirmationsgottesdienste, die ja Ende April / Anfang Mai gefeiert werden sollten. Nicht nur die Jugendlichen, auch alle anderen am Gottesdienst Beteiligten hatten sich darauf gefreut. Wann diese Festgottesdienste nachgeholt werden können, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Da muss leider die weitere Entwicklung abgewartet werden.
  • Anfang Juni sollten in der Stadtkirche die Jubiläumskonfirmationen gefeiert werden. Da viele Jubilare nicht nur eine weite Anfahrt hätten, sondern auch zu den sog. Risikogruppen zählen, wird auch diese Veranstaltung schweren Herzens abgesagt. Die Gesundheit der Teilnehmenden ist hier wichtiger. Das Konfirmationsjubiläum soll dann im nächsten Jahr nachgeholt werden. Über die Jubiläumskonfirmationen im September, die in Hammelwarden und Golzwarden geplant sind, kann derzeit noch nichts gesagt werden. (D. Jährig)

Schaukästen

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist es nicht leicht, Informationen und andere Nachrichten bekanntzumachen. Ein guter Ort sind aber die Kirchen und Gemeindehäuser unserer Stadt. Hier finden sich die Schaukästen, in denen immer aktuelle Hinweise aushängen. Auch Grüße von Kirchenältesten und unserer Partnergemeinde sind dort zu lesen. Und dort gibt es zum Mitnehmen den „Gottesdienst für Zuhause“ und das „Wort für die Woche“, das von den Pastoren unserer vier Bezirke reihum verfasst wird. Gucken kost' nix ;)

 

 

aus den Bezirken

Paul-Gerhardt-Garten

Stadtkirche. „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther gesagt haben.
Gesagt - getan! Im Garten des Paul-Gerhardt-Gemeindehauses haben wir ein Apfelbäumchen und andere Pflanzen eingesetzt. Mögen sie viele Bienen anlocken und reichlich Früchte bringen!
Ermöglicht haben uns das die Spender des Ortskirchgeldes 2019, denen wir ganz herzlich dafür danken. Nach dem Sommer sollen noch etliche Blumen und Pflanzen hinzukommen.
Die Welt wird wohl nicht untergehen. Jedenfalls nicht an Corona. Vielleicht ist ja unser Apfelbaum ein Zeichen der Hoffnung in dieser ungewissen Zeit. Wenn er im Herbst erste Früchte trägt, wollen wir sie uns ganz besonders auf der Zunge zergehen lassen. (H.-M. Röker)

 

"Kreuz-Bilder"

Stadtkirche. Ein Kreuz stand am Karfreitag vor der Stadtkirche und lud ein, in der vorösterlichen Leidens-Zeit kurze Gebete oder Gedanken aufzuschreiben.

Die Not durch die Corona-Pandemie macht ja vielen Menschen große Sorgen. Doch die meisten schrieben keine Gebete aus großer Not, sondern Worte, die Vertrauen ausdrücken. Das waren Osterbotschaften am Fuße des Kreuzes. Das war für alle, die es schrieben oder lasen, wie ein Trost-Gottesdienst in schwerer Zeit! (H.-M. Röker)

 

Gebets-Kreuz

Hammelwarden. Auch wenn in diesem Jahr über Karfreitag und Ostern die Friedrichskirche für Gottesdienste geschlossen bleiben musste, so gab es doch diverse Möglichkeiten seine Gebetsanliegen vor Gott zu bringen.
Seit Gründonnerstag Abend steht vor der Friedrichskirche ein drei Meter hohes Holzkreuz, das mit einem Maschendraht umgeben ist. Vor dem Kreuz steht eine Zettelbox mit Stiften, die es allen ermöglicht, ihre Wünsche und Bitten aufzuschreiben und ans Kreuz zu heften.
Und zu Ostern hatte jede / jeder die Möglichkeit, auch eine Rose als Zeichen für das Leben, das stärker ist als Leid und Tod, an das Kreuz zu bringen.
Die Gebetsanliegen wurden von Pastor Gryczan in den Gottesdiensten zu Karfreitag und Ostern, die in diesem Jahr leider ohne Öffentlichkeit stattfinden mussten, vor Gott gebracht.
Das große Kreuz soll auch in Zukunft als Gebetsort vor der Friedrichskirche seinen Platz haben.
Schauen Sie gerne vorbei.
Herzlich willkommen!
(R. Gryczan)

 

Ostern fand trotz allem statt

Das hat es noch nie gegeben. In diesem Jahr wurden wegen des Virus sogar Gottesdienste („Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen“) untersagt.
Doch Ostern ist auch in diesem Jahr nicht ausgefallen. Wie könnte es auch. Es ist das größte und wichtigste Fest der Christenheit.
Es feiert nämlich das Leben, das stärker ist als der Tod.
Es erinnert daran, dass Jesus von Nazareth, den wir auch den Christus, den Messias nennen, nicht klein zu kriegen war, selbst nicht durch die Hinrichtungs-maschinerie der römischen Besatzungsmacht. Er hat sich den Seinen nach seinem Tod am Kreuz als Lebender gezeigt.
Und so wurden auch in dieser Krisenzeit am Ostersonntag in allen vier evangelischen Kirchen / Gemeindehäusern die neuen Osterkerzen von den Pastoren entzündet, als Zeichen dafür, dass Jesus Christus das Licht unseres Lebens ist.
Und viele Menschen nutzten auch die Möglichkeit, eine kleine Kerze an ihrer Kirche / ihrem Gemeindehaus abzuholen und sie Ostern bei sich zu Hause anzuzünden. (R. Gryczan)

 

"Jahrestag in Golzwarden"

Golzwarden. Bald jährt sich der Tag, an dem die St. Bartholomäuskirche durch Brandstiftung schwer beschädigt wurde. Bilder, die vielen noch vor Augen stehen. Ein Schock, der noch lange nicht überwunden ist.
Aber nach wie vor überwiegt die Dankbarkeit, dass die Feuerwehr sehr schnell vor Ort war und sicher auch Schlimmeres ver-hindert hat. Zur Zeit ist geplant, zum Jahrestag ein Gedenkgottesdienst zu feiern.
Er soll am Samstag, den 4. Juli um 15 Uhr stattfinden. Dies war die Zeit, da der Brand ausgebrochen war.
Wir hoffen zum einen auf schönes Wetter, weil wir im Pfarrgarten feiern wollen. Zum anderen hoffen wir, dass die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie es auch über-haupt erlauben, einen solchen Gottesdienst, ein solches Gedenken zu begehen - vielleicht auch noch mit einem kleinen anschließendem Beiprogramm.
Viele Menschen fragen und sind ungeduldig, weil kaum etwas von Bauarbeiten zu sehen ist. Als Beobachter stellt man es sich so leicht vor, dass die Kirche schnell wieder instand gesetzt wird. Doch ist dieses Vorhaben eine hoch-komplexe Angelegenheit.
Was den Dachstuhl betrifft, so ist dieser von einem speziellen Statiker untersucht worden. Denn es soll versucht werden, möglichst viel Originalsubstanz weiter zu verwenden, denn die Balken stammen aus dem Jahr 1500.
So wird untersucht, wie viel Querschnitt insbesondere die angekohlten Balken hätten, wenn diese Schichten entfernt würden. Daraus ergibt sich dann auch die Anzahl der auszutauschenden Balken.
Da es sich um Eichenbalken handelt, ist derzeit auch noch nicht klar, wie schnell diese beschafft werden können. Im Hintergrund wird aber durch die Architekten viel geplant und vorbereitet, damit die Bauausführungen nachher auch zügig voran gehen. Gleichzeitig müssen aber alle Schritte mit der Versicherung und dem Denkmalschutz abgeklärt werden. Auch das gehört zu der hochkomplexen Instandhaltung. Aber alle Beteiligten sind sehr bemüht, so schnell es geht, die Kirche wieder herzustellen. Aber auch das gilt: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. (D. Jährig)

 

 

aus unseren Einrichtungen...

Hospizliche Begleitung in der Zeit von Corona

Wir vom ambulanten Hospizdienst des Diakonischen Werkes Wesermarsch ermutigen die Menschen in der Wesermarsch sich bei uns zu melden, wenn sie eine hospizliche Begleitung wünschen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben Zeit und Verständnis. Sie betrachten das Sterben als einen Teil des Lebens, als einen Vorgang, der weder verkürzt noch verlängert werden soll. Sie lehnen aktive Sterbehilfe ab und unterliegen der Schweigepflicht. Sie begleiten die Menschen, egal welcher Nationalität und Konfession.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten ihren Beitrag nicht an ausgewählten Orten, sondern dort, wo ein Mensch sterben möchte, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Sie möchten ermutigen und entlasten, sowie dazu beitragen, persönliche Lebensqualität zu erhalten und Lebenszeit zu gestalten.
Die Würde des Menschen steht immer im Vordergrund einer Begleitung. Mit Hilfe der modernen Technik können wir den Kontakt zu den schwerstkranken und sterbenden Menschen aufrechthalten und wenn gewünscht, können wir unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften auch vor Ort sein.
Wir begleiten Sie, den Erkrankten, aber auch die An- und Zugehörigen, kostenfrei telefonisch und per Skype solange der Corona-Virus eine andere Möglichkeit uns nicht bietet. Nach der Krise besuchen wir Sie natürlich wie gewohnt zu Hause, im Altenheim oder im Krankenhaus.
Wir wünschen Ihnen allen in dieser Zeit weiterhin Kraft und Mut sich dieser Herausforderung zu stellen.
Bei Bedarf melden Sie sich bitte bei: Monika Spiegelberg Tel.: 04401-706549 oder spiegelberg@diakonisches-werk-wesermarsch.de

von Kindern für Kinder...

Ferien-Aktions-Box

Die letzten Wochen waren sicher für Euch Kinder ganz schön anstrengend zu Hause, manch-mal hoffentlich aber auch gemütlich und fröhlich.
Habt ihr Neues gelernt? Etwas ausprobiert? In eurem Wohnort neue Entdeckungen gemacht? Bei coolen challenges mitgemacht?
Wir schauen schon mit neugierigen Augen auf die Som-merferien in diesem Jahr. Viele von uns werden diesen Sommer zu Hause verbringen. Da kommt man schon mal ins Grübeln - nochmal 6 Wochen zu Hause. Puh! Was soll ich da bloss machen?
Wir haben da eine Idee:
Gemeinsam mit ganz vielen Kindern möchten wir eine Ferien-Aktions-Box entwickeln. In der Box soll es für jeden Tag eine Aktionsidee, eine lustige Ge-schichte, ein leckeres Rezept, eine Aufgabe oder oder oder geben. Mit Euren Erfahrungen aus den letzten Wochen kommen garantiert viele tolle, kleine und große Anregungen zusammen.


Du willst mitmachen?
Dann schick uns bitte Deine Idee, geschrieben und schön gestaltet. Aus den Einsendungen erstellen wir eine coole Ferienbox, die Kinder und Familien in der Wesermarsch nutzen können.
Wenn Du uns Deine Adresse mitschickst, bekommst Du natürlich Deine eigene Ferienbox von uns kostenfrei zugeschickt. (S. Bohlken)


Bitte denk dran:

  •  Schlage nur eine Aktion vor, auf die Du selbst auch Lust hast.
  •  Es werden Ideen sowohl für drinnen, als auch für draußen gesammelt.
  •  Jeder Zettel sollte nur eine einzige Idee vermitteln.
  •  Bitte nur auf der Vorderseite des Zettels malen und schreiben!
  •  Wähle Aktionen aus, für die man nicht unbedingt Geld ausgeben muss.
  • Wir wissen ja noch nicht, wie viel Kontakt wir im Sommer wieder haben dürfen. Cool wären also Ideen, die man allein umsetzen kann, evtl. aber auch zu Zweit oder Dritt.
  •  Bitte teil uns auf einem Extra-Zettel Deine eigene Adresse und auch Dein Alter mit.

Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

 

Zielgruppe: Kinder im Grundschulalter
Einsendeschluss: 15. Juni 2020
Ideen-Sammelstelle: per Brief an: ejo-Wesermarsch, Sandra Bohlken, Dorfstr. 1, 27804 Berne
per Mail an: sandra.bohlken@ejo.de

Evangelische Jugendarbeit...

Umplanung Sommerfreizeiten

Auf Grundlage der Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sagen alle Kreisjugenddienste
der Oldenburgischen Kirche die bisher für den Sommer geplanten Freizeitmaßnahmen
ab.
Landesjugendpfarrer Dr. Sven Evers begründet die vom Landesjugendpfarramt und den
Kreisjugenddiensten getroffene Entscheidung: „Wir orientieren uns bei dieser schweren
Entscheidung an den Handlungsempfehlungen unserer Kirche und arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von Alternativprogrammen.“
Mitte März hatte das Landesjugendpfarramt mitgeteilt, dass alle Veranstaltungen bis Ende
April abgesagt werden. Diese Frist wurde schließlich auf Ende Mai ausgeweitet und macht nun auch vor den bisher geplanten Sommermaßnahmen keinen Halt.
Die Planung für alternative Angebote läuft!
„Eine Absage ohne Alternativen kommt für die Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit nicht in Frage, und wir werden bei der Entwicklung eben dieser
Alternativen auf die täglichen Veränderungen angemessen reagieren“, so Sven Evers.
Für die alternativen Angebote stellt das Landesjugendpfarramt eine erhöhte finanzielle Förderung in Aussicht. „Wir sind uns bewusst, dass durch die Entwicklung alternativer Angebote zusätzliche Kosten auf die Kinder- und Jugendarbeit zukommen werden.
Eine Erhöhung von Zuschüssen seitens des Landesjugendpfarramtes wird in diesen Tagen
intensiv geprüft und auf den Weg gebracht“, verspricht Lucas Söker, Geschäftsführer des Landesjugendpfarramtes und der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo).
Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus in der Kinder- und Jugendarbeit vom Landesjugendring Niedersachsen, Handlungsempfelung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und weitere Hintergrundinformationen stellen wir im Infoportal des Landesjugendpfarramtes
zur Verfügung.

Auf die Gottesdienstübersicht haben wir an dieser Stelle verzichtet, da in dieser Krisenzeit eine langfristige Planung kaum möglich ist. Zu den Gottesdiensten wird daher auf der Gottesdienstseite eingeladen.

Plattdütsch snackt: "Störk"

An den roden Snabel un an de lang Been good to kennen. Vör
hunnert Jahr geev dat noch Störken in bold jeden Oort.


Vandaag is dat anners. Vandaag gifft dat nich mehr so völ natt
Grönland un Grashüppers. Denn finnen de Störken nich genoog
Foor för den Nahwuchs.


Wenn in`t Vörjahr een Acker umplögt wurdt, denn kummt de
Störk geern daarto un söcht sük Engerlinge un Würms ut de
Eer. He ett ok Müs, Mullen un Poggen.


De Störk boot een groot Nüst in Böm un up Dacken. Du kannst
di seker vörstellen, dat dat Nüst in`d Sömmer moi heet wurd för
den Nahwuchs.


De Störk weet dat un bringt of un to Water in sien Snabel her un
lett dat up de lütten Störken rünnerpladdern. Störken treckt in de
Wintertied na Afrika.


Steffen Walentowitz

helfen schenken teilen tauschen

Foto: Adobe.com/[People Hands Holding Colorful German Word Helfen]
Kirche Oldenburg hilft: helfen schenken teilen tauschen

Kalenderblatt

Sa, 30. Mai. 2020
Bileam sprach: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN.
4. Mose 22,18
http://www.kirche-oldenburg.de

Service

  • Startseite
  • RSS
  • Zum Seitenanfang
  • Seite drucken

© 2020 Ev.-luth. Kirchenkreis Wesermarsch | Eselstraße 6 | 26939 Ovelgönne| Telefon 04483-9305254 | E-Mail Kirchenkreis.WM@No Spamkirche-oldenburg.de