Die St.-Nikolai-Kirche Neuenbrok

Auch die St.-Nikolai-Kirche hatte - ebenso wie die beiden anderen Moorriemer Kirchen - einen Fachwerkbau als Vorgängerin. 1862 riss man die Fachwerkkirche ab. Am 11. September 1863 wurde die Kirche eingeweiht. Am ältesten ist der sockellose romanische Taufstein, der vermutlich aus der nicht mehr vorhandenen Lienebroker Kirche stammt. Im Jahr 1969 erhielt der Stein eine neue Taufschale aus dickwandigem Kupfer, die innen mit Emaillefluss überzogen ist und auf einer  - gleichfalls aus Kupfer gefertigten -  kranzförmigen Auflage ruht. Dieser Kranz erinnert an die Dornenkrone und lässt an die Sätze denken, die Paulus im 6. Kapitel seines Römerbriefs schrieb: "Wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln."

Der helle Innenraum der Saalkirche hat einen festlichen, spätklassizistischen Charakter. Der vor einer flachrunden Nische stehende Altar wie die Kanzel sind mit zartem Dekor geschmückt. Auch die 1863 von Johann Martin Schmid (Oldenburg) gebaute Orgel mit sieben Registern fügt sich dem Gesamtbild ein. Im Jahr 2005 wurde die Orgel grunderneuert. Die einzige erhaltene Glocke ist ein Umguss aus dem Jahr 1879 und hat einen tiefen und weichen Klang. Zur Kirchengemeinde Neuenbrok gehören die Dörfer Niederhörne, Neuenbrok, Oberhörne und Birkenheide.

Kalenderblatt

Mi, 13. Nov. 2019
Er wird herrlich werden bis an die Enden der Erde.
Micha 5,3
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