Ein Gesicht unserer Gemeinde

Interview mit Frank Walter 2016

Viele Gottesdienstbesucher in unseren Vier Kirchen kennen Frank Walter. Er ist Lektor und wirkt oft in Gottesdiensten mit, liest das Evangelium und teilt das Abendmahl mit aus. Manchmal hält er auch selbst einen Gottesdienst. Er ist Ansprechpartner für den Bibelkreis und die Gottesdienstwerkstatt. Mit seiner Familie wohnt er in Salzendeich.

Röker: Frank, wie kommt es, dass du in unserer Gemeinde so aktiv bist?

Walter: 2002 sind wir hierher gezogen. Vor der letzten Kirchenratswahl bin ich von einer Ehrenamtlichen angesprochen worden, ich könnte mich doch mal für den Kirchenrat aufstellen lassen. Da habe ich gedacht, erst mal sollte ich vielleicht in der Kirchengemeinde mitmachen. Als Pastor Bernd Eichert sagte, er wolle einen Bibelkreis ins Leben rufen, habe ich den Faden aufgenommen.

Röker: Du hast ja auch einen deutlichen kirchlichen Hintergrund.

Walter: Ja, ich bin in Ofenerdiek von Pastor Christoph Onken konfirmiert worden und habe dann dort in der Jugendgruppe mitgemacht. Diese Zeit hat mich sehr ge-prägt. Ich habe damals angefangen, Orgel zu spielen, und nach dem Abitur habe ich einige Semester Theologie studiert. Röker: Du leitest den Bibelkreis und machst zusammen mit unseren anderen Lektorinnen die Gottesdienstwerkstatt. Was kann man sich darunter vorstellen? Walter: Eine Gruppe, die z. B. bei Gottesdiensten mitwirken kann, bei Lesungen, Anspielen o. ä. hilft. Außerdem gestalten wir die Abendandachten, die jeden Monat in Strückhausen stattfinden.

Röker: Außerdem bist du Kreissynodaler.Was bedeutet das?

Walter: Als Kreissynodaler vertrete ich unsere Gemeinde in der Kreissynode. Das ist unser regionales Kirchenparlament. Es tagt zweimal im Jahr.

Röker: Was ist dir in unserer Kirchengemeinde wichtig?

Walter: Mir ist der Gottesdienst wichtig, der Gesang und die Kirchenmusik. Ich denke, wir müssen wachsen, vielleicht nicht zahlenmäßig, sondern mehr in die Tiefe. Während der letzten Vakanz haben wir uns im Bibelkreis und in der Gottesdienstwerkstatt gesagt, wir machen auf jeden Fall weiter. Die Lebendigkeit muss erhalten bleiben, das ist das eigentlich wichtige – und dass wir in der Kirche merken, da ist etwas, das betrifft mich ganz persönlich, das macht mich neugierig und beschäftigt mich, so dass ich daran kleben bleibe.

Röker: Was wünschst du dir für unsere Kirchengemeinde?

Walter: Einen guten Organisten – und dass die Gemeinde wächst und lebendig bleibt. Ich wünsche mir in unseren Gemeindehäusern Angebote, die da sind, weil sie genutzt werden und bei denen man merkt, dass wir Kirche sind. In Vier Kirchen Ovelgönne könnte man das gut gestalten. Das Gestalten fängt ja in den Köpfen an. Wir sollten uns mehr von lokalen Bindungen befreien. Gepredigt wird ja überall das gleiche Christentum, da sollte uns der Ort nicht mehr so wichtig sein.

Röker: Wo siehst du dich in unserer Kirchengemeinde in zehn Jahren?

Walter: Ich mache weiter und gucke, was passiert. Für mich ist der Glaube dabei das Kontinuum, mein Fixpunkt, der mir die Richtung weist.

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Di, 12. Nov. 2019
Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.
Hesekiel 34,11
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