Visitation

Großes Lob von den Visitatoren

Zwei feierliche Gottesdienste umrahmten die Visitation

In der Sitzung des Gemeindekirchenrates am 30. September 2015 war das Visitationsteam zu Gast, das unsere Kirchengemeinde in der Woche vom 20. bis zum 27. September besucht hatte. Das Team, das aus den Pfarrern Jens Möllmann und Jochen Dallas, sowie aus den Kirchenältesten Rolf Lüttringhaus und Doris Ammermann und der Jugenddiakonin Esther Haas bestand, berichtete ausführlich von den Eindrücken, die es in der Woche gesammelt hatte.

Frau Haas lobte die gut durchdachte und strukturierte Konfirmandenarbeit, an der sie teilgenommen hatte. Herr Lüttringhaus, der den Seniorenkreis Großenmeer besucht hatte, berichtete von einem äußerst munteren Nachmittag. Auch der Besuch in der Bücherei Eselsohr gefiel den Visitatoren gut. Frau Ammermann bezeichnete den Kinderchor als kernige Truppe und war sehr angetan von der Aufführung des Musicals.

Pfarrer Dallas berichtete von dem sehr gut besuchten Diskussionsabend zu den Themen Gottesdienst und Ehrenamt. Er betonte, dass das Ehrenamt einen hohen Stellenwert in der Gemeinde hat und sehr motiviert wahrgenommen wird. Herr Möllmann berichtete von seinen Besuchen im Bibelkreis und in der Gottesdienstwerkstatt. Er äußerte, dass es nicht viele Gemeinden gäbe, in denen sich regelmäßig ein Bibelkreis trifft und dass das ein Schatz der Gemeinde sei. Auch das Mitarbeitergespräch verlief sehr gut. Die Visitatoren bescheinigten den Mitarbeitern, dass sie sich außerordentlich mit ihrer Kirchengemeinde identifizieren. Frau Haas äußerte, dass die vier unterschiedlichen Kirchen ebenfalls ein Schatz der Gemeinde seien und diese auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten belegt werden sollten.

Zusammen mit den Pfarrerinnen hatte das Visitationsteam außerdem das Rathaus, die Grundschule in Ovelgönne und die beiden Kindergärten in Neustadt und in Ovelgönne besucht. Seinen Abschluss fand die Visitation mit einem Gottesdienst und anschließender Gemeindeversammlung in Großenmeer. Auf der Gemeindeversammlung stellte sich Kreispfarrer Möllmann den Fragen der zahlreichen Gottesdienstbesucher.

 

Visitationsbesuch vom 20. bis 27. September 2015

Die Kirchengemeinde Vier Kirchen Ovelgönne bekommt in der Zeit vom 20. bis zum 27. September Besuch durch ein Visitationsteam. Bislang wurden diese Visitationen vom Oberkirchenrat in Oldenburg durchgeführt, doch seit zwei Jahren übernimmt ein Team aus dem Kirchenkreis Wesermarsch, dem neben dem Kreispfarrer Möllmann unter anderem auch Pfarrer Dallas aus Lemwerder angehört, diese Besuche. Pfarrer Möllmann betont, dass es dabei nicht so sehr um Aufsicht oder Kassenprüfung geht, sondern vielmehr darum, die Gemeinde wahrzunehmen, zu würdigen, wertzuschätzen, zu ermutigen und konstruktiv kritisch zu begleiten. Am Sonntag, 20. September wird in diesem Rahmen um 10.00 Uhr in Oldenbrok ein Gottesdienst gefeiert, den Pfarrerin Röker leiten wird. Um 18.00 Uhr führt am selben Tag Pfarrerin Boltjes durch einen Gottesdienst in Ovelgönne. Der Abschlussgottesdienst für die Visitation findet am 27. September um 10.00 in Großenmeer statt und wird von dem Visitationsteam geleitet. Im Anschluss an diesen Gottesdienst ist die Gemeinde in das Gemeindehaus Großenmeer zu einer Gemeindeversammlung mit Imbiss eingeladen. Das Visitationsteam wird auf dieser Versammlung schon erste Eindrücke von dem Besuch darstellen. In der Visitationswoche werden zahlreiche Besuche in den kirchlichen Gruppen, im Rathaus, in den Kindergärten und Schulen stattfinden. Ferner ist die Gemeinde eingeladen, sich am Mittwoch, den 23. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Strückhausen an einem Gesprächsabend zu den Themen „Gottesdienst“ und „Ehrenamt“ zu beteiligen (zur Vorbereitung auf diesen Gesprächsabend befinden sich die Thesenblätter zu den Themen am Ende dieses Artikels). Außerdem haben die Mitglieder der Gemeinde am Freitag, 25. September von 16.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus Oldenbrok in einer Sprechstunde die Möglichkeit, Fragen und Anregungen in einem persönlichen Gespräch mit dem Visitationsteam zu klären. Die Pfarrerinnen Renate Boltjes und Katja Röker freuen sich auf viele interessante Gespräche und Anregungen.

 

10 Thesen zum Schwerpunktthema Ehrenamt

1. Das Ehrenamt ist eine unentgeltliche Tätigkeit, für die Menschen ihre Freizeit einsetzen. Ist das eine Ehre, eine Chance sich weiter zu entwickeln oder eine Verpflichtung bzw. eine Belastung?

 

2. Ehrenamt hat etwas mit Regelmäßigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortung zu tun.

3. Ehrenamt braucht bei aller Unterschiedlichkeit ein gemeinsames Fundament. Wo legen wir das? Wie bekommen wir das? Wie sieht das aus?

 

4. Wird einem das Ehrenamt gegeben oder nimmt man es sich? Bekommt man es von den Hauptamtlichen bzw. von der Gemeinde?


5. Ehrenamtliche müssen mit Kritik umgehen können und dürfen nicht zu viel Lob erwarten.


6. Der Lohn des Ehrenamt ist: die Ehre – oder dass ich dienen darf?


7. Es gibt kein Ehrenamt ohne Gemeinschaft.


8. Sind es besondere Menschen mit besonderem Charakter, die ehrenamtlich arbeiten?


9. Es darf sich grundsätzlich jeder und in jedem Bereich ehrenamtlich betätigen. Der Maßstab die Qualität darf bei Ehrenamtlichen nicht zu hoch gesetzt werden.


10. Ehrenamt braucht Zurüstung. Was tut der Kirchenkreis dafür?

 

10 Thesen zum Schwerpunktthema „Gottesdienst“

 

1. Sie besuchen einen Gottesdienst an einem Sonn- oder Feiertag. Was möchten Sie am Ende Positives mit nach Hause nehmen?

2. Benedikt von Nursia, einer der geistigen Väter des Abendlandes, hat in seiner Klosterre­gel vor 1500 Jahren angemahnt: „Dem Gottesdienst soll nichts (!) vorgezo­gen werden“. - Wie stehen Sie dazu?

3. Nicht in allen ev. Kirchen wird noch an jedem Sonn- und Feiertag Gottesdienst angebo­ten. - Welche Vor - und Nachteile bietet diese Entwicklung? Was für Gottes­dienstzeiten und -rhythmen brauchen Ihre Gemeindeglieder?

4. Im Evangelischen Gottesdienstbuch steht als erstes Kriterium für einen quali­tätvollen Gottesdienst: „Der Gottesdienst wird unter Verantwortung und Beteili­gung der ganzen(!) Gemeinde gefeiert.“ - Was meinen Sie dazu? Wie könnte die „Verantwortung und Beteili­gung der ganzen(!) Gemeinde“ konkret aussehen?

5. Der evangelische Gottesdienst bietet im Vergleich mit dem Gottesdienst anderer Kir­chen eher mehr für das Ohr und eher weniger für das Auge, die Nase oder den Bewegungsap­parat. - Vor- oder Nachteil? - Wie wäre es mit Weihrauch? Mehr Auf­stehen und Knien? Bun­tere Gottes­dienstgewänder? - Oder das eigene „Markenpro­fil“ schärfen mit Talar und Pre­digt und Paul-Gerhardt-Choral?

6. Im Gottesdienst begegnen Ihnen viele geprägte Formen und Formeln – für man­che eine Heimat, für andere ein Hindernis. - Ihre Meinung dazu?

7. „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ oder „Ins Wasser fällt ein Stein“, Orgel oder Gitarre - wie (un)modern darf unsere gottesdienstliche Musik sein?

8. Viele Konfirmanden und viele Senioren und nicht allzu viel dazwischen – müs­sen wir – in Anlehnung an Radio und Fernsehen – zielgruppenorientiert Gottes­dienste anbieten?
9. Vor 100 Jahren feierte man einmal im Jahr das Abendmahl, in den letzten Jahr­zehnten in vielen Gemeinden einmal im Monat und dazu noch an hohen Festtagen. - Zu viel oder zu we­nig?Welche Bedeutung besitzt das Abendmahl überhaupt für Sie?

10. Viele Menschen erleben christlichen Gottesdienst fast nur in Form von Taufen, Hoch­zeiten, Konfirmationen oder Beerdigungen. - Wie erklären Sie sich das? Wel­che Bedeutung messen Sie diesen sog. Amtshandlungen bei?

Kalenderblatt

Di, 19. Nov. 2019
Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Jeremia 1,19
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