So funktioniert Bildung in unserer Einrichtung

Was bedeutet „offener Kindergarten“?

An erster Stelle stehen die offenen Türen: Sie stehen offen für die "Freiräume" der Kinder unserer Kita.

Im Gegensatz zu anderen Kindergärten, wo es feste Gruppenräume gibt, in denen alle Spielbereiche vorhanden sind, haben wir unsere Räume als Funktions-räume gestaltet, die für alle Kinder gleichermaßen offen stehen. Unsere Kinder können die gesamten Kita als Spiel– und Lernbereich nutzen, denn jeder Raum hat seine eigene Funktion.

So haben die Kinder größtmögliche Chancen, nach ihren eigenen Neigungen und Wünschen zu spielen und ihre Umwelt zu erfahren.

Offenheit bedeutet vor allem offen sein für die Bedürfnisse der Kinder, ihre Wünsche, ihre Entwicklungsstufen.

Unsere verschiedenen Erlebnisbereiche führen dazu, dass die Kinder mit viel Eigenständigkeit ihre Ich-, Wir- und Sachkompetenz entwickeln können und ungestört in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre spielen und lernen.

Zur offenen Arbeit gehört weiterhin ein offener Umgang der Erzieherinnen, die durch den wichtigen täglichen Austausch und die gemeinsame Arbeit einen reichen Erfahrungsschatz gewinnen und damit eine hohe Qualität der Arbeit.

Warum arbeiten wir nach dem „offenen“ Konzept?

Die Lebensbedingungen von Familien haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Die Lebens- und Spielräume der Kinder werden immer enger, sie wachsen heute in einer gefahrvolleren Umwelt auf als ihre Eltern. Die Kinder sind häufig unausgeglichener und dadurch ´aggressiver` als früher, sie haben einen stärkeren Bewegungsdrang, es treten vermehrt Konzentrationsschwächen auf. Durch unsere räumliche Gestaltung haben die Kinder die Möglichkeit ihre Bedürfnisse eigenständig auszuleben und vielfältige Erfahrungen zu machen.

So finden die Kinder eine herausfordernde Umgebung zum Spielen und Handeln vor. Dadurch kann sich die Ich-Stärke und Soziale Kompetenz der Kinder gut entwickeln.

 

Die "offene Arbeit" in unserem Kindergarten bietet daher einen günstigen Entwicklungsrahmen für unsere Kinder in der heutigen Zeit.

Unser Ansatz — „Das Spiel ist die Arbeit des Kindes“

Bei der pädagogischen Arbeit in unserer Kita steht das Kind mit seinen Bedürfnissen – nicht ausschließlich mit seinen Wünschen – an erster Stelle, es soll sich wohl und geborgen fühlen.

Jedes Kind bekommt das Recht und die Zeit für seine eigene Entwicklung. Dies beinhaltet nach unserem Verständnis auch die Phasen der kindlichen Entwicklung, die für uns Erwachsene manchmal schwer nachvollziehbar sind.

Das „Freie Spiel“ in allen Fachräumen bietet dem Kind die Chance / Möglichkeit in jeder Gruppe einen Spielpartner zu finden.

 

Die Kindergartenzeit ist ein eigener, unverwechselbarer Beitrag zum Erziehungs – und Bildungsauftrag der Gesellschaft.

Die Kinder werden von uns als eigenständige Persönlichkeiten angenommen, begleitet und betreut.

Besondere Berücksichtigung findet dabei die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Kindes.

Das heißt, dass wir keine einseitige Förderung bestimmter intellektuellerund manueller Fähigkeiten durchführen, sondern das alle Aspekte einer „gesunden Entwicklung“ abgedeckt sein sollen. Dazu gehört für uns auch die Vermittlung von Normen und Werten, die für das tägliche

Zusammenleben unentbehrlich sind. Selbstständigkeit, Konfliktfähigkeit und das Erlernen eines angemessenen Sozialverhaltens gehören besonders dazu.

Wir unterstützen die Kinder, in dem wir ihre Erfahrungen und aktuellen Lebenssituationen mit einbeziehen.

Mahlzeiten in der Kita — Unsere Cafeteria

Die Cafeteria dient den Kindern dazu, in Ruhe ihre Mahlzeit einzunehmen und die Kontakte und Kommunikation zu pflegen.

Sie erleben Gemeinschaft und werden bekannt gemacht mit Ritualen und Esskultur.

Von 8:30 – 10:45 Uhr besteht die Möglichkeit in der Cafeteria zu frühstücken. Das Frühstück bringen unsere Kinder in einem Rücksack von zu Hause mit.

Ein Frühstücklied, Gebet oder Tischspruch findet gemeinsam in der Morgenrunde statt.

Die Kinder entscheiden zu welchem Zeitpunkt und mit wem sie frühstücken möchten, dabei entstehen vielfältige Gespräche. Sie dürfen sich den Tisch selber eidecken und gießen sich ihr Trinken selber ein. Nach dem Essen räumen die Kinder ihr benutztes Geschirr auf den Teewagen, sortieren den Müll in die Abfallschüsseln.

Damit wird die Selbständigkeit gefördert und sie bekommen Sicherheit für hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Die Mittagsdienst-, Ganztags, und Nachmittagskinder können von 12.00 – 12:45 Uhr Mittagessen.  Das Mittagsessen wird durch einen Caterer täglich frisch und heiß ins Haus geliefert.

 Wie in allen Bereichen gibt es in der Cafeteria einen festen Ansprechpartner für die Kinder. Das Einhalten der Regeln und Pflege der Tischkultur sind uns wichtig!

Von 14:00 bis 15:30 Uhr können sich die Kinder, wie beim Frühstück, in der Cafeteria zur Teepause treffen.

Hier können die Kinder noch mal einen kleinen von zu Hause mitgebrachtem Snack oder eine Scheibe Brot, essen.

 

Jüngeren und zurückhaltendere Kinder werden durch die StammerzieherIn gezielt begleitet. Auch hier haben wir verschiedene pädagogische Methoden die Kinder zu Unterstützen:

 

Z.B. verabredet sich eine Erzieherin gezielt mit dem Kind und geht gemeinsam zum Essen ins Bistro. Somit hat das Kind seine feste Bezugsperson an seiner Seite.

 

Das Kind kann sich zusammen mit einer Erzieherin sein Geschirr aus dem Bistro holen und im Stammgruppenraum essen. So kann das Kind den Weg zum Bistro kennenlernen und dieses als vertrauten Raum erfahren.

 

Zusätzlich fördern wir gezielt „Essfreundschaften“ unter den Kindern, damit sich diese in einer Kleingruppe gestärkt fühlen und sich mehr trauen.

Was sind Stammgruppen? - Ein sicherer Hafen

Die Kinder sind in unserer Kita sind Stammgruppen zugeordnet.

Kinder und Eltern sollen sich einer Gruppe zugehörig fühlen, um sich besser orientieren zu können. Es erleichtert Kindern und Eltern den Einstieg in unsere Kita, wenn sie wissen, dass sie sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten an eine feste Bezugsperson wenden können.

Die tägliche Rituale  mit Begrüßung– Abschlusskreis in der Stammgruppe gibt den Kindern eine größere Sicherheit und sie erfahren den Zusammenhalt und die Gemeinschaft einer Gruppe. Jede Stammgruppe „wohnt“ in einem Funktionsraum

Unsere „ Großen“ ! – Unsere Forscherkinder

Wie gestalten wir das letzte Jahr vor der Schule ?

In unserer Einrichtung werden die „Großen“, die Kinder, die in die

Schule kommen, durch spezielle Angebote, Projekte und Aktivitäten

gefördert.

 

Das darf man nicht als Schulvorbereitungsstunden verstehen, sondern

als spezielle Angebote, die an die besonderen Bedürfnisse

der Kinder in diesem Alter angepasst sind.

Spezielle Ausflüge und besondere Unternehmungen außerhalb des

Kindergartens erweitern so den Erfahrungshorizont der „Großen“ und

bereiten sie Schritt für Schritt auf ihre neue Lebensphase vor.

Projekte wie „Komm mit mir ins Zahlenland“, „Durch den Verkehr mit Mimi“ und „Buchstabensalat“ wecken und erhalten die Neugierde auf die Schule.

 

Für die Kinder wird der bevorstehende Schuleintritt im Laufe der

Zeit immer mehr zu einem wichtigen Thema.

Die Kinder bringen ihren Schulranzen mit in den Kindergarten und

zeigen ihn stolz. Sie fühlen sich nun als die „Großen“.

Ziel der Vorbereitung der Kinder auf die Schule muss deshalb darin

bestehen, Freude an der Schule zu wecken und den Kindern ein

realistisches Bild von dem Schulalltag zu vermitteln.

Dazu gehört eine enge Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule.

 

Regelmäßig gehen unser Schulanfänger in die Turnhalle der Grundschule um gemeinsam tolle Bewegungsspiele zu erleben oder herausfordernde Bewegungslandschaften zu bewältigen.

Unsere Fachräume ! - Unsere Lernwerkstätten!

Eingangsbereich:

Unser Eingangsbereich soll Eltern, Kindern, sowie Besuchern das Gefühlgeben willkommen zu sein. Durch wechselnde, übersichtlich dargestellte Informationen und Dokumentationen, über das was in der Kita geschieht, erhalten Eltern einen Einblick in die aktuelle Arbeit der Kita. Die Informationen geben einen Überlick über die Kita allgemein, unsere Mitarbeiter/innen, Aktivitäten der Kinder und unsere Bildungsangebote. 

 

Cafeteria:

Das Einnehmen von Mahlzeiten und deren und das Einkaufen und Zubereiten von Nahrungsmitteln spielt im Kitageschehen eine große Rolle. Ein separater Raum, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden, ist so gestaltet, dass Essen und Trinken als fester Bestandteil im Tagesablauf erlebt werden. Das lustvolle, ästhetische Erleben von Malzeiten und der verantwortliche Umgang mit Nahrungsmitteln bilden die Basis für das spätere Essverhalten des Kindes. Hier kann auch die Grundlage für eine gesunde Ernährung gelegt werden.

 

Phantasie- und Rollenspiel:

Dieser Raum regt die Kinder zu unterschiedlichsten und vielfältigen Spielaktivitäten an. Anregende Materialien ermöglichen den Kindern die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Das Spiel ermöglicht den Kindern eigene Wirklichkeiten zu erschaffen, die den Rahmen der eigenen Handlungsmöglichkeiten überschreiten. Soziale Rollen können experimentell erprobt und verschiedenste soziale Beziehungen erlebt werden. Erlebnisse der Alltagswelt werden spielerisch verarbeitet.

 

Sprach- und Wortwerkstatt:

Die Erfahrungen die in früher Kindheit mit Bilderbüchern, Erzählungen, Reimen, Schrift und Zeichen gemacht werden, sind wichtige Beiträge für die sprachliche Entwicklung, die Anregung der Fantasie und dem Zuwachs an Wissen. Darüber hinaus wecken sie die Neugier und das Interesse der Kinder, diese Zeichen zu entschlüsseln und Bedeutung zu verstehen. Unsere gut ausgestattete, gemütliche Bücherecke lädt ein Bilderbücher zu betrachten, Geschichten vorzulesen oder zu erzählen.

 

 

Kreativ- und Werkbereich:

Im Kreativbereich können die Kinder vielfältige Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Materialien machen und mit ihnen auf ganz eigene Weise umgehen. Dabei gewinnen sie Erkenntnisse über die Beschaffenheit von Materialien wie Farben, Formen und Volumen und ihre Anwendbarkeit. Sie verarbeiten im kreativen Tun Erlebnisse und Eindrücke aus ihrer Umwelt und geben einen eigenen Ausdruck. Weiterhin haben die Kinder die Gelegenheit  mit Holz, Ton und anderen veränderbaren Materialien umzugehen und entsprechendes Werkzeug dabei im Werkbereich einzusetzen. Sie entwickeln Fertigkeiten im sachgerechten Umgang mit Werkzeug und können eigene Ideen Ausdruck geben.

 

Bauen, Konstruieren und Naturwissenschaft:

Sie die Welt selbstständig zu erobern, innere Vorstellungen zum Ausdruck zu bringen und mitzuteilen, dabei sich Bauen und Konstruieren eine wichtige Tätigkeit. Unser gut ausgestatteter Bau- und Konstruktionsraum ermöglicht es den Kindern, elementare Materialerfahrungen zu machen, eigene Konstruktionen zu schaffen und unterschiedlichste Umgebungen zu bauen. In ihrem Handeln können Kinder hier physikalische Gesetzmäßigkeiten erfahren. Vielerlei Ausdrucksformen sind hier möglich – Duplos, Legos, Holzbausteine, Eisenbahn, Großbausteine, Puzzles und verschiedenste Klein-Konstruktionsmaterialien.

 

Bewegung drinnen und draußen:

Bewegungsförderung im Elementarbereich ist vielfältig und komplex. Kinder entwickeln sich durch Bewegung, die Gesundheit wird gefördert und durch Bewegung sicher gewordene Kinder sind weniger unfallgefährdet. Der Bewegungsraum und unser Außengelände fordert die Kinder heraus, immer wieder neue Material- und Umwelterfahrungen zu machen, ihren Körper mit seinen Möglichkeiten und Grenzen zu erfahren, ihre Handslungs- und Planungskompetenz zu erweitern und eigene Entwicklungsmöglichkeiten und schritte zu erleben.

 

Kalenderblatt

Di, 12. Nov. 2019
Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.
Hesekiel 34,11
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